Autorin: Olga – Co-Founder GYMMONKY, MedTech-Managerin (Background: Physiotherapie & Sportwissenschaften), 20 Jahre als Wettkampfathletin, Personal Trainerin und Kursleiterin.
Mein Sporthandtuch lag immer irgendwo. Auf Fitnessgeräten. Auf Bänken. Auf dem Boden. Nach 20 Jahren Training hatte ich dieses kleine Problem so oft gesehen, dass ich es fast nicht mehr hinterfragt habe.
Bis mir klar wurde: Das ist kein normales Gym und Fitnessstudio-Problem. Das ist ein Setup-Problem.
Ich hatte die Idee. Steffen hat sie als Ingenieur in ein funktionierendes Produkt umgesetzt. Aus einem alltäglichen Ärgernis wurde der GYMMONKY Magnetic Towel Clip: ein Magnetclip und magnetischer Handtuchhalter fürs Gym und Fitnessstudio, der das Gym Handtuch dort hält, wo es hingehört – weg vom Boden, griffbereit am Fitnessgerät.
Das Wichtigste in Kürze
- Olga erkannte das Sporthandtuch-Problem aus 20 Jahren Trainingserfahrung im Gym und Fitnessstudio und aus ihrem Hygiene-Bewusstsein aus dem MedTech- und OP-Umfeld.
- Steffen, Co-Founder von GYMMONKY, ist Ingenieur. Er konstruierte, berechnete und entwickelte den Magnetic Towel Clip zur Serienreife.
- 20 Prototypen und Testvarianten waren nötig, bis Magnetstärke, Klemmmechanik, Handling und Oberflächenschutz zusammenpassten.
- Das Ergebnis ist kein Trend-Gadget, sondern ein kleines Ordnungssystem für ein echtes Problem im Training.
Das Problem: 20 Jahre Training, immer dasselbe

Ich trainiere seit meinem 16. Lebensjahr. Bodybuilding, Wettkampf, Personal Training, Kurse – das Gym und Fitnessstudio war für mich nie nur Freizeit. Es war Arbeitsplatz, Leistungsraum und Alltag zugleich.
Und trotzdem gab es dieses eine Detail, das mich über Jahre begleitet hat: Das Gym Handtuch hatte keinen festen Platz. Es lag auf dem Boden, hing halb über einer Stange, rutschte vom Polster oder war genau dann weg, wenn ich es gebraucht hätte.
Nach 20 Jahren Training weiss ich, wie oft ein Sporthandtuch im Gym und Fitnessstudio unbewusst auf dem Boden landet. Und durch meine tägliche Arbeit im MedTech-Umfeld, in dem ich seit Jahren Operationen begleite, weiss ich, welchen Stellenwert Hygiene, sauberes Arbeiten und kontrollierte Abläufe haben.
Ein Sporthandtuch auf dem Gym und Fitnessstudio-Boden ist deshalb für mich kein kosmetisches Problem. Es ist ein Zeichen dafür, dass dem Training ein System fehlt.

Warum Disziplin keine Lösung ist
Mein erster Ansatz war der, den wahrscheinlich viele kennen: einfach aufmerksamer sein. Das Sporthandtuch versuchen bewusster zu platzieren. Möglichst nicht auf den Boden legen. Immer daran denken, dass es nicht herunterrutscht. Vergeblich! Das funktionierte einfach nicht!
Dann kam der Versuch der Verdrängung. Unmöglich! Man sieht bei jedem Training die verschmutzten Fitnessgeräte, frischer und getrockneter Schweiss, Staub auf Boden und Fitnessgeräten, Leute laufen in Socken oder in schmutzigen Strassenschuhen über die Trainingsflächen. Sporthandtücher rutschen runter zwischen verstaubte Fitnessgeräte oder auf den Boden und werden dann wieder über die Lehne geworfen. Eine Verdrängung war unmöglich.
Mir war klar: Das ist kein Charakter-Problem. Es ist kein Disziplin-Problem. Es ist ein System-Problem.
Im Training will niemand ständig überlegen, wohin das Gym Handtuch gehört. Wer gerade unter Last steht, im Flow ist oder zwischen Sätzen kurz Luft holt, braucht keine zusätzliche Entscheidung. Das Sporthandtuch muss einen Platz haben, der ohne Nachdenken und Ekel funktioniert.
Die Idee: Was, wenn das Sporthandtuch einfach hängt?
Die Idee war simpel: Was, wenn das Sporthandtuch nicht mehr abgelegt werden muss? Was, wenn es einfach dort hängt, wo man gerade trainiert? Was ist, wenn es nicht mehr von Bänken und Lehnen rutscht?
Ein Magnetclip und magnetischer Handtuchhalter am Fitnessgerät und Trainingsgerät. Kein Boden. Kein Suchen. Kein Runterrutschen.
Als ich Steffen von der Idee erzählte, hat er nicht einfach nur gesagt: «Gute Idee.» Er hat gesagt: «Das Problem kenne ich selbst! Ich werde regelmässig nach Trainings krank und ich weiss und sehe wie verschmutzt Fitnessstudios und Gyms sind. Lass uns nach Lösungen suchen.»
Es gab aber keine Lösung, mit der wir unsere bestehenden Gym Handtücher einfach aufrüsten konnten. Also haben wir uns auf die Reise gemacht, eine zu entwickeln. Über 2 Jahre, über 20 Prototypen. Für uns. Und für dich.
Olga hatte die Idee. Steffen entwickelte das Produkt.
Die Rollen waren von Anfang an klar.
Ich brachte das Problem ein: 20 Jahre Training, täglich im Gym und Fitnessstudio, Wettkampferfahrung, täglich Kurse gegeben, Personal Training und das tägliche Hygiene-Bewusstsein aus dem MedTech-Umfeld. Ich wusste, warum dieses Problem real ist – und warum es nicht durch mehr Disziplin gelöst wird.
Steffen brachte die technische Umsetzung. Als Ingenieur hat er den GYMMONKY Magnetic Towel Clip konstruiert, berechnet und zur Serienreife gebracht – von der Klemmmechanik über die Magnetstärke bis zur Materialauswahl.
Gemeinsam entstand daraus GYMMONKY: eine Lösung aus echter Trainingserfahrung und technischer Produktentwicklung.
Was der Magnetic Towel Clip können musste
Aus der Idee wurde eine klare Anforderungsliste. Nicht als Marketingversprechen, sondern als Entwicklungsgrundlage.
| Anforderung | Warum sie wichtig war |
|---|---|
| ✅ Für alle typischen Gym Handtücher und Sporthandtücher | Manche trainieren mit kleinen, manche mit grossen, manche mit Baumwolle, manche mit Mikrofaser. Für alle sollte er passen. |
| ✅ Einfach zu bedienen sein | Keine komplexe Klemmmechanik, wo du dir die Finger brichst wenn du ihn öffnest oder schliesst. |
| ✅ An vielen Stahlflächen im Gym und Fitnessstudio funktionieren | Racks, Kabelzüge, Hantelständer, Fitnessgeräte-Türme und Trainingsgeräte unterscheiden sich im Alltag stark. |
| ✅ Fitnessgeräte- und Trainingsgeräte-Oberflächen schonen | Ein Produkt fürs Gym und Fitnessstudio darf keine Spuren an Fitnessgeräten hinterlassen. |
| ✅ Die Sporthandtuch-Seiten unterscheidbar machen | Durch das Logo auf dem Clip ist klarer, welche Seite für Fitnessgeräte und welche für Gesicht, Haut oder Körper gedacht ist. |
| ✅ Maximal klein | Ein gutes Fitness-Accessoire muss in jede Sporttasche passen und darf beim Training nicht nerven. |
| ✅ Bezahlbar bleiben | Die Lösung sollte kein Luxus-Gadget sein, sondern ein durchdachtes Tool, das sich möglichst viele Trainierende leisten können. |
| ✅ In starken Farben funktionieren | Der Magnetclip sollte nicht nur praktisch sein, sondern auch sichtbar, hochwertig und in Farben umsetzbar, die zum persönlichen Trainingssetup passen. |
Diese Liste klingt einfach und das Endprodukt sieht so logisch aus. In Wirklichkeit war sie der Grund, warum aus der ersten Idee 20 Prototypen und Testvarianten wurden und es über 2 Jahre gedauert hatte, bis wir zufrieden waren.
20 Prototypen: was schiefging – und was wir gelernt haben
Begonnen hat alles mit der Grundform. Noch bevor es um fertige Technik ging, mussten wir verstehen: Wie konzipieren wir den Magnetclip so, dass er alle Anforderungen erfüllt? Er sollte am Sporthandtuch sitzen, gut aussehen, intuitiv bedienbar sein, sicher halten, Fitnessgeräte-Oberflächen schonen und trotzdem bezahlbar bleiben.
Die ersten Designideen entstanden mit einfachen Mitteln – unter anderem mit Knete. Nicht, um damit im Gym und Fitnessstudio zu testen, sondern um Form, Proportionen und Handling überhaupt greifbar zu machen.

Parallel haben wir mit Magneten gearbeitet, um Magnetkraft besser zu verstehen: Welche Stärke fühlt sich gut an? Wann hält es zuverlässig? Wann wird es zu stark? Wie verhält sich ein Magnet an unterschiedlichen Stahlflächen, Winkeln und Oberflächen von Fitnessgeräten und Trainingsgeräten?
Danach wurde die eigentliche Produktfrage immer komplexer: Wie verbinden wir die Fixierung des Gym Handtuchs mit der Fixierung am Fitnessgerät? Welche Mechanik ist einfach genug für den Trainingsalltag, aber stabil genug für ein feuchtes Sporthandtuch? Welche Materialien funktionieren technisch, fühlen sich gut an und lassen sich später auch sinnvoll produzieren?
Wir haben gebastelt, kombiniert, getestet, verworfen und wieder neu gedacht. Vieles entstand aus einfachen Testmodellen, bestehenden Bauteilen, 3D-Drucken und improvisierten Lösungen. Erst ab etwa Prototyp 12 waren wir an einem Punkt, an dem erste Versionen professionell produziert und ernsthaft weiterentwickelt werden konnten.
Auch danach war es kein gerader Weg. Manche Ansätze sahen gut aus, waren aber technisch nicht sinnvoll. Andere hielten gut, waren aber zu kompliziert, zu teuer oder im Alltag nicht zuverlässig genug. Dazu kamen klare Grenzen in der Herstellung: Nicht jede Idee, die als Skizze, Modell oder 3D-Druck funktioniert, lässt sich später sauber, stabil und bezahlbar produzieren. Immer wieder löste ein Prototyp ein Problem – und zeigte gleichzeitig das nächste.
Zwei Jahre Entwicklung bedeuteten: viel Schweiss, viele Rückschläge und viele komplexe Aufgaben. Aber genau diese Arbeit war nötig, damit aus einer einfachen Idee ein Produkt wurde, das im echten Gym und Fitnessstudio-Training funktioniert und heute so selbstverständlich aussieht.
Magnetstärke: Warum die richtige Balance zählt
Bei Magneten klingt stärker im ersten Moment besser. Maximale Kraft wirkt auf dem Papier wie die kompromisslose Wahl.
Im echten Training im Gym und Fitnessstudio war das nicht so.
Steffen hat verschiedene Magnetstärken getestet und berechnet. Das Ziel war nicht maximale Kraft. Das Ziel war die richtige Balance: an möglichst jedem Fitnessgerät und Trainingsgerät mit jedem üblichen Sporthandtuch zuverlässig zu funktionieren.
Ein Magnet muss das Gym Handtuch zuverlässig halten. Aber er darf nicht so stark sein, dass das Handling mühsam wird oder das Produkt im Alltag unangenehm ist. Gerade nach einem schweren Satz zählt nicht die beeindruckendste Zahl auf dem Papier, sondern ob sich das Produkt natürlich bedienen lässt.
Unser Neodym-Supermagnet ist stark genug für übliche Gym Handtücher und Sporthandtücher, auch wenn sie im Training feucht werden – und gleichzeitig alltagstauglich genug für schnelles, einhändiges Handling im Gym und Fitnessstudio.
Swiss Engineering konkret: Konstruktion, Berechnung, Testen
«Swiss Engineering» darf keine Floskel sein. Für uns bedeutet es nicht, dass ein Produkt kompliziert klingt. Es bedeutet, dass es durchdacht konstruiert, sauber berechnet und im echten Alltag im Gym und Fitnessstudio getestet wurde.
Steffen hat den Magnetclip als Produktentwickler technisch umgesetzt: Klemmmechanik, Magnetstärke, Materialauswahl, Geometrie, Bedienbarkeit und Oberflächenschutz mussten zusammenpassen.
Das Entscheidende war: Der Clip musste nicht nur funktionieren, wenn man ihn vorsichtig anbringt. Er musste im Gym und Fitnessstudio-Trainingsalltag funktionieren – mit wechselnden Fitnessgeräten und Trainingsgeräten, feuchten Sporthandtüchern, schnellen Satzpausen und wenig Aufmerksamkeit.
Ein weiteres Ziel war: Der Magnetclip sollte bezahlbar bleiben. Nicht als Wegwerfprodukt, sondern als durchdachtes Tool, das sich möglichst viele Trainierende leisten können. Für uns war klar: Wenn das Problem im Alltag vieler Menschen entsteht, darf die Lösung kein Luxus-Gadget sein.
REACH-Konformität
REACH ist die EU-Chemikalienverordnung. Sie regelt, welche Substanzen in Produkten zulässig sind und welche Anforderungen an Chemikaliensicherheit gelten.
Für ein Produkt, das regelmässig mit den Händen berührt wird und direkt am Sporthandtuch sitzt, war Materialauswahl für uns kein Nebenthema. Der GYMMONKY Magnetic Towel Clip ist REACH-konform entwickelt und geprüft. Getestet durch ein unabhängiges Labor.
Produktion in China – mit Schweizer Entwicklung und Standards
Swiss Engineering bedeutet nicht, dass jedes Teil in der Schweiz produziert werden muss. Es bedeutet: Idee, Produktentwicklung, Spezifikation, Testlogik und Qualitätsanspruch kommen von uns.
Produziert wird bei einem Partner, der diese Vorgaben umsetzt. Für uns war entscheidend: keine Abkürzungen bei Material, Magnetstärke, Klemmmechanik, Oberflächenschutz und Funktion.
Wir haben nicht Skalierbarkeit statt Qualität gewählt. Wir haben beides getrennt aufgebaut: Entwicklung und Anspruch aus der Schweiz, Produktion mit klaren Vorgaben.
Was GYMMONKY heute ist
GYMMONKY ist ein Produkt, das ich mir selbst vor 20 Jahren gewünscht hätte.

Nicht, weil es spektakulär ist. Sondern weil es ein kleines Problem löst, das im Training ständig wiederkommt: Wohin mit dem Gym Handtuch?
Der Magnetclip macht daraus keine neue Routine, die du dir merken musst. Er macht daraus ein System: befestigen, trainieren, abnehmen, verstauen.
Während des Trainings bleibt das Sporthandtuch sichtbar und griffbereit am Fitnessgerät und Trainingsgerät. Nach dem Training nimmst du den Clip ab, bevor das Gym Handtuch in die Wäsche kommt, und verstaust ihn in der Sporttasche bis zur nächsten Einheit.
Das ist keine grosse Geste. Es ist eine kleine Veränderung, die das Training hygienischer, ruhiger und strukturierter macht.
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Warum diese Story wichtig ist
Viele Fitnessprodukte entstehen aus der Frage: Was können wir verkaufen?
GYMMONKY entstand aus einer anderen Frage: Warum akzeptieren wir eigentlich, dass das Sporthandtuch im Gym und Fitnessstudio ständig auf dem schmutzigen Boden landet und den Trainingsflow stört?
Diese Frage kam aus dem Training. Die technische Antwort kam aus dem Engineering. Genau daraus entstand der GYMMONKY Magnetic Towel Clip.
Olga erkannte das Problem. Steffen entwickelte das Produkt. Gemeinsam entstand daraus ein Ordnungssystem für Menschen, die ihr Training, ihre Hygiene und ihr Setup ernst nehmen.

Mehr dazu
→ Hygiene im Gym und Fitnessstudio: was wirklich auf Fitnessgeräten und Böden lebt
→ Was 20 Jahre Training im Gym und Fitnessstudio über Hygiene lehren
→ Vorher–Nachher: was sich mit dem Magnetclip konkret ändert
→ Gym-Gadget oder Ordnungssystem? Der grosse Überblick
→ 7 Vorteile des GYMMONKY Magnetic Towel Clips
Häufige Fragen
Fazit
Über 20 Prototypen sind kein Zeichen dafür, dass die Idee kompliziert war. Sie zeigen, dass wir nicht aufgehört haben, bis die Lösung im echten Gym und Fitnessstudio-Training funktioniert hat.
Der GYMMONKY Magnetic Towel Clip löst ein kleines Problem, das jeden Tag stört: Das Gym Handtuch liegt irgendwo, rutscht weg oder landet auf dem schmutzigen Gym und Fitnessstudio-Boden. Aus Olgas Idee und Steffens Produktentwicklung wurde ein Magnetclip und magnetischer Handtuchhalter, der genau dieses Problem strukturell löst.
Das ist GYMMONKY: echte Trainingserfahrung, Hygiene-Bewusstsein und Engineering in einem kleinen Produkt.
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Quellenverzeichnis
Hinweis: Der GYMMONKY Magnetic Towel Clip ist kein Medizinprodukt. Die genannten Studien liefern den hygienischen Hintergrund zu Gym und Fitnessstudio-Oberflächen und Textilien; die Produktentwicklung selbst basiert auf GYMMONKY-internen Tests, Prototypen und Engineering-Entscheidungen.
Dalman, M. et al. (2019). Characterizing the molecular epidemiology of Staphylococcus aureus across and within fitness facility types. BMC Infectious Diseases. doi:10.1186/s12879-019-4388-3
Owen, L. & Laird, K. (2020). The role of textiles as fomites in the healthcare environment: a review of the infection control risk. PeerJ. doi:10.7717/peerj.9790


Gym-Gadget oder Ordnungssystem? Der GYMMONKY Magnetic Towel Clip